<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title> Donata Vogtschmidt: RSS-Feed</title>
            <link>https://www.donatavogtschmidt.de/</link>
            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright> Donata Vogtschmidt</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 18:12:48 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 17 Aug 2026 18:12:48 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78308</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 09:28:41 +0200</pubDate>
                <title>Landesregierung und Friedenspolitik? – von wegen</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/landesregierung-und-friedenspolitik-von-wegen/</link>
                <author>Sascha Bilay</author>
                <description>„Wer hofft, Frieden spiele im Thüringer Regierungshandeln eine wichtige Rolle, oder gar, dass das BSW sich dafür in der Landesregierung einsetzt, wird bitter enttäuscht. Die CDU-Wirtschaftsministerin will ganz gezielt Rüstungsfirmen in Thüringen ansiedeln, während das BSW in der Koalition diesem Agieren tatenlos zuschaut“, erklärt Sascha Bilay, Abgeordneter der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wer hofft, Frieden spiele im Thüringer Regierungshandeln eine wichtige Rolle, oder gar, dass das BSW sich dafür in der Landesregierung einsetzt, wird bitter enttäuscht. Die CDU-Wirtschaftsministerin will ganz gezielt Rüstungsfirmen in Thüringen ansiedeln, während das BSW in der Koalition diesem Agieren tatenlos zuschaut“, erklärt Sascha Bilay, Abgeordneter der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einer kleinen Anfrage wollte der Abgeordnete von der Landesregierung wissen, welche Förderprogramme des Landes auch für die Rüstungsindustrie bereitgestellt werden. Zudem fragte er, inwieweit zwischen den einzelnen Ministerien strategische Absprachen in diesen Bereichen erfolgen. Das CDU-geführte Wirtschaftsministerium teilte nunmehr mit, dass man eigenständig arbeite und keine anderen Ressorts beteiligt seien. „Gerade das BSW-geführte Finanzministerium hätte es aber in der Hand, strategische und politische Zielvorgaben zu machen, wenn es darum geht, ob Steuergelder für die Rüstung und damit für künftige Kriege ausgegeben werden sollen. Dies findet laut Antwort der Landesregierung jedoch nicht statt. Stattdessen gibt es einen Bürgerrat zum Thema Frieden, der im eigens aufgebauten Leitungsstab im Finanzministerium organisiert wird. Bürgerräte sind schön und gut, sie reichen aber bei Weitem nicht aus, wenn an anderer Stelle in Sachen Frieden weggeschaut wird. Sich im Wahlkampf als angebliche Friedenspartei zu geben, diesen Ankündigungen aber nur symbolische Taten folgen zu lassen, ist schwach. Hier wird das BSW den eigenen Ansprüchen nicht gerecht“, unterstreicht Bilay.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kleine Anfrage samt Antwort (Drs.: 8/4051) finden Sie unter folgendem Link:</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108739/8_4051_unterstuetzung_einer_aufruestungspolitik_durch_die_landesregierung" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108739/8_4051_unterstuetzung_einer_aufruestungspolitik_durch_die_landesregierung</a> &lt;<a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108739/8_4051_unterstuetzung_einer_aufruestungspolitik_durch_die_landesregierung" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108739/8_4051_unterstuetzung_einer_aufruestungspolitik_durch_die_landesregierung</a>&gt;</p>]]></content:encoded>
                <category>Sascha Bilay</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Kommunales</category><category>Presse</category><category>Wirtschaft</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_portrait-banner-2026-bilay3_d68aac4948.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78259</guid>
                <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 14:12:37 +0200</pubDate>
                <title>10 Jahre Bildungsfreistellungsgesetz: Lebenslanges Lernen ausbauen statt schleifen</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/10-jahre-bildungsfreistellungsgesetz-lebenslanges-lernen-ausbauen-statt-schleifen/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Im Jahr 2015 hat die ehemalige Rot-Rot-Grüne Landesregierung als eine der ersten Maßnahmen das Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz auf den Weg gebracht. Heute, zehn Jahre nach Inkrafttreten, erklärt Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Erwachsenenbildung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, anlässlich der heutigen Pressekonferenz von DGB Hessen-Thüringen, den freien Trägern der Erwachsenenbildung und dem DGB-Bildungswerk: „Die Möglichkeit, Bildungsfreistellung zu nutzen, ist eine Errungenschaft der ehemaligen Rot-Rot-Grünen Landesregierung. Es soll dem Anspruch gerecht werden, sich freiwillig und selbstbestimmt weiterzubilden und so lebenslanges Lernen zu ermöglichen. Auch das ist eine Frage von Bildungsgerechtigkeit. Gerade in Zeiten, in denen alle betonen, wie schnell sich unsere Welt, egal, ob in der Arbeit oder dem Privaten, verändert, ist das wichtiger denn je.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Jahr 2015 hat die ehemalige Rot-Rot-Grüne Landesregierung als eine der ersten Maßnahmen das Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz auf den Weg gebracht. Heute, zehn Jahre nach Inkrafttreten, erklärt Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Erwachsenenbildung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, anlässlich der heutigen Pressekonferenz von DGB Hessen-Thüringen, den freien Trägern der Erwachsenenbildung und dem DGB-Bildungswerk: „Die Möglichkeit, Bildungsfreistellung zu nutzen, ist eine Errungenschaft der ehemaligen Rot-Rot-Grünen Landesregierung. Es soll dem Anspruch gerecht werden, sich freiwillig und selbstbestimmt weiterzubilden und so lebenslanges Lernen zu ermöglichen. Auch das ist eine Frage von Bildungsgerechtigkeit. Gerade in Zeiten, in denen alle betonen, wie schnell sich unsere Welt, egal, ob in der Arbeit oder dem Privaten, verändert, ist das wichtiger denn je.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kritikerinnen und Kritiker behaupten, beim Bildungsfreistellungsgesetz handele es sich um überwiegend freizeitorientierte Angebote, die Unternehmen nur zusätzlich belasteten. Doch das ist laut Verbänden und Abgeordnetem ein Mythos. Angebote, die allein der persönlichen Entwicklung, Erholung oder Freizeitgestaltung dienen, würden nicht anerkannt. Die Angebote der Bildungsfreistellung dienten der gesellschaftspolitischen, arbeitswelt- und ehrenamtsbezogenen Weiterbildung. Schaft stellt deshalb klar: „Das Recht auf Bildung gilt für jeden Menschen und endet nicht mit der Ausbildung oder Hochschule. Neue Sichtweisen und Perspektiven einzunehmen, ist für alle sinnvoll. Gerade in einer Welt, die digitaler, schneller und internationaler geworden ist, profitieren auch Arbeitgeber davon, wenn Menschen Angebote zum Erlernen einer Sprache oder Kurse zu Gesundheits- und Stressmanagement nutzen. Meine Fraktion wird jeden Versuch, dieses Gesetz zu schleifen, ablehnen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Entwicklung der Anzahl der Teilnehmenden an Bildungsveranstaltungen im Rahmen des Bildungsfreistellungsgesetzes mit 3.637 im ersten Drittel dieses Jahres ist ein großer Erfolg. „Statt Forderungen nach Abschaffung braucht es eine Weiterentwicklung des Gesetzes. Ich unterstütze daher die Position von Gewerkschaften und Bildungsträgern, mit denen dafür gesorgt werden soll, dass mehr Menschen Bildungsfreistellung in Anspruch nehmen. Damit mehr Menschen die Möglichkeit nutzen, brauchen auch Beschäftigte in kleinen Betrieben und Auszubildende den vollen Anspruch auf 5 Tage. Auch eine finanzielle Unterstützung für Menschen mit geringem Einkommen, die weitere Stärkung der Bildungsberatung und die Öffnung des Gesetzes für ehrenamtliche Tätigkeiten im Jugendbereich wären ein Gewinn für mehr lebenslanges Lernen“, ist der Abgeordnete überzeugt.</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Bildung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/7/d/csm_portrait-banner-2026-schaft1_e8844bc4ad.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78258</guid>
                <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 11:31:51 +0200</pubDate>
                <title>ME/CFS: Betroffene brauchen Unterstützung</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/me-cfs-betroffene-brauchen-unterstuetzung/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Etwa 15.000 Menschen in Thüringen sind von ME/CFS (chronisches Fatigue-Syndrom) betroffen. Regelmäßig machen Betroffene auf das Problem aufmerksam. Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt sich solidarisch: „Mit den Aktionen schaffen die Betroffenen von ME/CFS dringend notwendige Aufmerksamkeit. Seit der COVID-19-Pandemie sind die Fallzahlen nach oben geschnellt. Die Betroffenen haben einen extremen Leidensdruck, mit dem sie sich alleingelassen fühlen. Von der Landesregierung wird das Thema vernachlässigt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Etwa 15.000 Menschen in Thüringen sind von ME/CFS (chronisches Fatigue-Syndrom) betroffen. Regelmäßig machen Betroffene auf das Problem aufmerksam. Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt sich solidarisch: „Mit den Aktionen schaffen die Betroffenen von ME/CFS dringend notwendige Aufmerksamkeit. Seit der COVID-19-Pandemie sind die Fallzahlen nach oben geschnellt. Die Betroffenen haben einen extremen Leidensdruck, mit dem sie sich alleingelassen fühlen. Von der Landesregierung wird das Thema vernachlässigt.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2024 beschloss der Landtag einen Antrag zum Thema: „Das stille Leiden an ME/CFS beenden“ mit umfangreichen Initiativen, um die Versorgungslage zu verbessern und die Erforschung der Krankheit zu unterstützen. Dazu Güngör: „Seit Regierungsantritt der Landesregierung ist es um das Thema still geworden. Die Antwort auf meine Kleine Anfrage zum Thema zeigt: von den ambitionierten Plänen ist kaum etwas umgesetzt worden. Es ist Akteuren wie dem Universitätsklinikum Jena und den fachärztlichen Verbänden zu verdanken, dass es überhaupt Versorgungsangebote wie das Interdisziplinäre Zentrum für postinfektiöse Langzeitfolgen gibt. Es bleibt aber noch viel zu tun. Es braucht dringend politische Unterstützung – für die Forschung, aber vor allem auch für bessere Versorgungsstrukturen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kleine Anfrage 8/3639 samt Antwort finden Sie unter folgendem Link:</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108146/8_3639_stand_der_umsetzung_des_landtagsbeschlusses_in_der_drucksache_7_9735_das_stille_leiden_an_me_cfs_beenden_forschung_versorgung_und_aufklaerung_staerken" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108146/8_3639_stand_der_umsetzung_des_landtagsbeschlusses_in_der_drucksache_7_9735_das_stille_leiden_an_me_cfs_beenden_forschung_versorgung_und_aufklaerung_staerken</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gesundheit</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts3/ressort-banner-12-gesundheit2.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78246</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 13:50:29 +0200</pubDate>
                <title>Aufhebung des Verbots würde Arbeitnehmer*innenschutz schleifen</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/aufhebung-des-verbots-wuerde-arbeitnehmerinnenschutz-schleifen/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Laut Ankündigung des Infrastrukturministeriums will auch Thüringen angesichts des erschwerten Schiffsverkehrs aufgrund des niedrigen Wasserstandes in den Binnengewässern das Sonntags- und Feiertagsfahrverbot für Lkw temporär aussetzen. Für eine falsche Maßnahme hält dies Lena Saniye Güngör, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die den damit entstehenden Wegfall von Arbeitnehmer*innenschutz kritisiert:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut Ankündigung des Infrastrukturministeriums will auch Thüringen angesichts des erschwerten Schiffsverkehrs aufgrund des niedrigen Wasserstandes in den Binnengewässern das Sonntags- und Feiertagsfahrverbot für Lkw temporär aussetzen. Für eine falsche Maßnahme hält dies Lena Saniye Güngör, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die den damit entstehenden Wegfall von Arbeitnehmer*innenschutz kritisiert:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Minister Schütz spricht sich für eine temporäre Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lastkraftwagen aus und gibt dabei den Ton in dem Überbietungswettbewerb der Bundesländer an, indem er die Aufhebung des Verbots gleich für alle Lkw-Arten fordert. Was in der Debatte völlig außer Acht gelassen wird, ist die vermehrte Arbeit und der Wegfall der Erholungszeit für die Lkw-Fahrer*innen, die durch die temporäre Aufhebung entsteht. Ich bin empört darüber, dass die Thüringer Landesregierung offenbar nicht einen Gedanken dafür verschwendet, wie die Rechte von Arbeitnehmer*innen geschützt und Pausenzeiten eingehalten werden können. Die Versäumnisse der Bundesregierung, rechtzeitig auf den niedrigen Wasserstand der Binnengewässer zu reagieren, darf nicht auf dem Rücken der Lkw-Fahrer*innen ausgetragen werden. Es gibt geeignetere Wege. So sollte ein vermehrter Schienenverkehr in Betracht gezogen werden, der nicht zulasten von Arbeitnehmer*innen geht.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/6/0/csm_portrait-banner-2026-guengoer3_eebf16e971.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78237</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 10:26:05 +0200</pubDate>
                <title>Schuljahresbeginn: Es braucht Qualität statt schönem Schein</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/schuljahresbeginn-es-braucht-qualitaet-statt-schoenem-schein/</link>
                <author>Ulrike Grosse-Röthig</author>
                <description>Zum Schuljahresbeginn 2026/27 fordert die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Ulrike Grosse-Röthig: „Mit Beginn des neuen Schuljahres muss Schluss sein mit einer Bildungspolitik, die nur auf Öffentlichkeitsarbeit ausgelegt ist. Schülerinnen und Schüler haben mehr verdient. Wir brauchen Qualität statt schönem Schein. Mit Trickserei zu Lasten der Unterrichtsqualität rechnet Minister Tischner den Unterrichtsausfall runter. Das ist nicht nur ein Problem für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für Lehrkräfte, die fachlich guten Unterricht anbieten wollen. Minister Tischner ist aufgefordert, die Verwaltungsverordnung unverzüglich wieder zu verändern und Thüringens Anspruch als Bildungsland gerecht zu werden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Schuljahresbeginn 2026/27 fordert die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag Ulrike Grosse-Röthig: „Mit Beginn des neuen Schuljahres muss Schluss sein mit einer Bildungspolitik, die nur auf Öffentlichkeitsarbeit ausgelegt ist. Schülerinnen und Schüler haben mehr verdient. Wir brauchen Qualität statt schönem Schein. Mit Trickserei zu Lasten der Unterrichtsqualität rechnet Minister Tischner den Unterrichtsausfall runter. Das ist nicht nur ein Problem für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für Lehrkräfte, die fachlich guten Unterricht anbieten wollen. Minister Tischner ist aufgefordert, die Verwaltungsverordnung unverzüglich wieder zu verändern und Thüringens Anspruch als Bildungsland gerecht zu werden.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Blick auf die Besondere Leistungsfeststellung (BLF) erklärt Grosse-Röthig: „Ältere Lehrkräfte höher zu belasten und gleichzeitig an einer Prüfung festzuhalten, die einen ‚Leichtmatrosenabschluss‘ zur Folge hat, der nur in drei Bundesländern anerkannt wird, passt nicht zusammen. Andere Bundesländer machen es vor, auch Thüringen ist in der Lage, Bürokratie und Aufwand abzubauen und die BLF zur Geschichte zu machen. Kein Schüler und keine Schülerin bekommt etwas ‚geschenkt‘, wenn das Klassenziel der 10. Klasse gleichzeitig die Erlangung des Realschulabschlusses bedeutet. Junge Menschen bringen auch Leistung ohne BLF.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gleichzeitig fordert die Abgeordnete, die Verschlechterung bei der Regelung der Altersabminderung der Lehrkräfte zurückzunehmen: „Die Abminderungsstunden für Lehrkräfte, die seit vielen Jahren ihr Bestes geben, um Fehler der vergangenen CDU-Regierungen auszubaden, ist und bleibt ein Skandal, der mit sofortiger Wirkung wieder beendet werden muss. Altersabminderung ist kein Luxus, sondern erhält den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Lehrkräfte. Gleichzeitig brauchen Lehrkräfte mehr Unterstützung bei Verwaltungsaufgaben durch Schulverwaltungslehrkräfte, damit sie sich auf den Fachunterricht konzentrieren können.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die linke Bildungspolitikerin ist zudem der Ansicht, dass bedrohte Schulstandorte mehr Gemeinschaftsschulen brauchen, um erhalten werden zu können. „Die Gemeinschaftsschule ist das Modell der Zukunft. Nicht nur, weil längeres gemeinsames Lernen pädagogisch sinnvoll ist, nicht nur, weil es einer zerrissenen Gesellschaft guttut, mehr Gemeinschaft zu üben, sondern auch, weil drei nebeneinander sterbende Schulformen nicht für ein Thüringen stehen, wie es für ein Bildungsland angemessen ist“, so die Abgeordnete.</p>]]></content:encoded>
                <category>Ulrike Grosse-Röthig</category><category>Bildung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts2/ressort-banner-05-schulebildung.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78236</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 10:24:16 +0200</pubDate>
                <title>Kelvion lässt jeden Respekt gegenüber den Beschäftigten vermissen</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/kelvion-laesst-jeden-respekt-gegenueber-den-beschaeftigten-vermissen/</link>
                <author>Christian Schaft, Lena Saniye Güngör</author>
                <description>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Lena Saniye Güngör erklären zur geplanten Schließung des Kelvion Standortes und nach einem Besuch vor Ort und Gesprächen mit Beschäftigten ihren Unmut über die Vorgänge am Standort bei Altenburg:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Lena Saniye Güngör erklären zur geplanten Schließung des Kelvion Standortes und nach einem Besuch vor Ort und Gesprächen mit Beschäftigten ihren Unmut über die Vorgänge am Standort bei Altenburg:</strong><br><br>Christian Schaft: „Erneut lässt ein Unternehmen seine Beschäftigten in Thüringen im Stich. Während vom Einsatz für Industriearbeitsplätze durch die Landesregierung nichts zu sehen ist, setzt Kelvion den bisherigen Scharmützeln von Konzernen sogar noch eins drauf und wendet rechtlich fragwürdige Methoden an, um den unbefristeten Streik der Kolleginnen und Kollegen zu brechen. Sogar meiner Landtagskollegin Lena Saniye Güngör wurde ein Hausverbot erteilt, als sie sich ein Bild von der Lage vor Ort machen und sich die Sicht der Geschäftsführung anhören wollte. Eine solche Beschränkung von Abgeordneten in der Ausübung ihres Mandats ist nicht hinnehmbar.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lena Saniye Güngör: „Die Beschäftigten, die den bis zuletzt gestiegenen Umsatz und die Gewinne erwirtschaftet haben, sollen entsorgt werden wie Müll. Bei meinem Besuch vor Ort habe ich eindrücklich vor Augen geführt bekommen, wie wenig Respekt und Achtung seitens der Geschäftsführung noch übrig ist. Der Umgang war forsch und ließ jeden Respekt vor den Beschäftigten und deren Arbeit und Rechten vermissen. Ich fordere die Thüringer Landesregierung dazu auf, die Konzernleitung von Kelvion gemeinsam mit dem Betriebsrat und den Gewerkschaften wieder zurück an den Verhandlungstisch zu holen. Ein Sozialplan ist das Mindeste, was die Beschäftigten verdient haben. Am Geld kann es angesichts der vollen Auftragsbücher des Unternehmens nicht scheitern, sondern allein am Willen, denen Respekt zu zeigen, die ihn verdient haben: den Beschäftigten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Christian Schaft: „Seit Anfang des Jahres hat die Landesregierung 70 Millionen Euro dank unseres Einsatzes im Landeshaushalt zur Verfügung. Doch anstatt dieses Geld für die Sicherung und Schaffung guter Industriearbeitsplätze zu nutzen, wird kein einziger Euro angefasst. Diese Landesregierung steht am Spielfeldrand und schaut zu, wie andere ein Werk nach dem anderen dichtmachen und den Industriestandort Thüringen zu Grabe tragen. Das ist ein Skandal. Der Transformationsfonds muss endlich genutzt werden. Mit jedem Tag, der ungenutzt bleibt, macht sich die CDU-geführte Landesregierung von Mario Voigt mitschuldig an immer mehr verloren gegangenen Arbeitsplätzen. Sie schuldet den Beschäftigten Antworten, warum sie das zulässt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Lena Saniye Güngör</category><category>Arbeit</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/lv/galerie/2026/ressorts1/ressort-banner-00-nachrichten03.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78223</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:51:43 +0200</pubDate>
                <title>„Zukunftsplan Kindergarten“: Langfristige Lösungen statt Schließungen</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/zukunftsplan-kindergarten-langfristige-loesungen-statt-schliessungen/</link>
                <author>Ulrike Grosse-Röthig</author>
                <description>Im Jahr 2025 haben einige Kommunen in Thüringen bereits Kindertageseinrichtungen geschlossen. Bis September 2027 werden es mindestens 24 Einrichtungen sein, wie aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage von Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, hervorgeht. Die Abgeordnete fordert mit Blick auf den anhaltenden Geburtenrückgang im Land endlich ein strategisches Vorgehen der Landesregierung: „Die Schließung von Kindergärten geht seit 2025 ungehindert und ohne Plan weiter. Mit Verweis auf die kommunale Selbstverwaltung weist die Landesregierung jede Verantwortung von sich. Dieser Zustand ist an politischer Planlosigkeit nicht zu überbieten. Es braucht endlich einen ‚Zukunftsplan Kindergarten‘ auf Landesebene, damit strategisch und flächendeckend ausreichend Einrichtungen und gut ausgebildetes Personal gehalten werden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Jahr 2025 haben einige Kommunen in Thüringen bereits Kindertageseinrichtungen geschlossen. Bis September 2027 werden es mindestens 24 Einrichtungen sein, wie aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage von Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, hervorgeht. Die Abgeordnete fordert mit Blick auf den anhaltenden Geburtenrückgang im Land endlich ein strategisches Vorgehen der Landesregierung: „Die Schließung von Kindergärten geht seit 2025 ungehindert und ohne Plan weiter. Mit Verweis auf die kommunale Selbstverwaltung weist die Landesregierung jede Verantwortung von sich. Dieser Zustand ist an politischer Planlosigkeit nicht zu überbieten. Es braucht endlich einen ‚Zukunftsplan Kindergarten‘ auf Landesebene, damit strategisch und flächendeckend ausreichend Einrichtungen und gut ausgebildetes Personal gehalten werden.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da die demografischen Entwicklungen vor den Kindertageseinrichtungen keinen Halt machen, sondern in Zukunft auch Schulen erreichen, erklärt Grosse-Röthig: „In naher Zukunft werden die Grundschulen betroffen sein. Auch hier braucht es strategische und weitsichtige Überlegungen zu Standortentwicklungen und den Bedarf an Lehrkräften. Ein Zurück in die 90er Jahre mit Strukturabbrüchen und Jobverlusten, die eine Abwanderung junger gut ausgebildeter Fachkräfte nach sich ziehen, braucht niemand. Die CDU-geführte Landesregierung ist daher gut beraten, im Herbst eine weitere Gesetzesnovellierung für Kindergärten auf den Weg zu bringen, die sich nicht ausschließlich nach finanziellen Interessen ausrichtet, sondern langfristige soziale Lösungen für das gesamte Land statt Schließungen präsentiert.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der demografische Wandel bietet zudem die Chance, die Bildungsqualität stärker in den Fokus zu rücken. Grosse-Röthig weiter: „Mit dem demografischen Wandel kann die Bildungsqualität gesteigert werden. Kindern kann eine bessere Raum- und Personalausstattung ermöglicht werden, wie sie bereits von Expertinnen und Experten aus dem frühkindlichen Bereich gefordert wird. Kindergärten sind keine Verwahranstalten, sondern Bildungseinrichtungen, die kleine Menschen auf das Leben vorbereiten.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Ulrike Grosse-Röthig</category><category>Bildung</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm_portrait-banner-2026-ugr2_4f5521f347.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78212</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 12:35:54 +0200</pubDate>
                <title>Tritt eines Ponys als Angriff auf die Polizei?</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/tritt-eines-ponys-als-angriff-auf-die-polizei/</link>
                <author>Ronald Hande</author>
                <description>Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag erklärt: aus einer Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage gehe hervor, dass es 2025 insgesamt 172 verletzte Polizeibeamtinnen und -beamte in Thüringen gab. Damit bewegt sich die Zahl auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (167). Dazu erklärt Hande: „Jeder tätliche Angriff auf Einsatzkräfte ist inakzeptabel, darunter waren auch besonders perfide Attacken wie mehrfache Tritte ins Gesicht oder der Schuss mit einer Gasdruckpistole ins Gesicht eines Polizisten – das ist aufs Schärfste zu verurteilen, solche Delikte gilt es konsequent aufzuklären. Aber die Anfrage zeigt auch: Eine Reihe gemeldeter Verletzungen entstanden offenbar nicht als Angriffshandlungen, sondern teils durch Verkehrsunfälle, Stürze, Kontakte mit unterschiedlichsten Tieren oder sonstige Einsatzfolgen, daher ist es wichtig, einen differenzierten Blick auf die Verletzungsursachen zu werfen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag erklärt: aus einer Antwort der Landesregierung auf seine Kleine Anfrage gehe hervor, dass es 2025 insgesamt 172 verletzte Polizeibeamtinnen und -beamte in Thüringen gab. Damit bewegt sich die Zahl auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (167). Dazu erklärt Hande: „Jeder tätliche Angriff auf Einsatzkräfte ist inakzeptabel, darunter waren auch besonders perfide Attacken wie mehrfache Tritte ins Gesicht oder der Schuss mit einer Gasdruckpistole ins Gesicht eines Polizisten – das ist aufs Schärfste zu verurteilen, solche Delikte gilt es konsequent aufzuklären. Aber die Anfrage zeigt auch: Eine Reihe gemeldeter Verletzungen entstanden offenbar nicht als Angriffshandlungen, sondern teils durch Verkehrsunfälle, Stürze, Kontakte mit unterschiedlichsten Tieren oder sonstige Einsatzfolgen, daher ist es wichtig, einen differenzierten Blick auf die Verletzungsursachen zu werfen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ronald Hande weiter: „Im Ergebnis hat mich überrascht, was in der Aufstellung des Innenministeriums alles in der Rubrik ‚Fremdverschulden‘ einsortiert wird, darunter der Tritt eines Ponys gegen den Fuß eines Polizeibeamten, umherfliegende ‚Splitterteile nach der Explosion eines Lkw-Reifens beim Versuch einer Brandlöschung‘, Rauchgasvergiftungen während Evakuierungsmaßnahmen, eine Schnittverletzung beim Einschlagen einer Autoscheibe, ein Sturz bei einer Verfolgung oder Pfefferspray-Kontakte, bei denen teilweise offen bleibt, ob die Verletzung durch das polizeiliche Gegenüber oder den Einsatz eigener Mittel verursacht wurde. Besonders fragwürdig ist, dass die Landesregierung in acht als fremdverschuldet eingestuften Fällen nicht einmal mitteilt, welche konkrete Verletzung überhaupt vorgelegen haben soll – hier wäre mehr Transparenz angeraten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hande wünscht, unabhängig von der Ursache, allen Polizeibeamtinnen und -beamten mit Verletzungen im Dienst gute Genesung und dankt für ihren Dienst. Die Erhebung zeige zudem: in über 85% der 1.274 gemeldeten Fälle 2025, bei denen in Thüringen Polizeivollzugsbeamte als „Opfer von Straftaten“ registriert wurden, wurden sie nicht verletzt. Knapp die Hälfte der Delikte waren dabei sogenannte Widerstandsdelikte. „Hier reicht es rechtlich bereits aus, sich beim Wegtragen an einem Geländer festzuhalten, ohne dass eine Angriffshandlung stattfindet, um eine solche Straftat statistisch zu zählen. Umso wichtiger ist es, statt pauschaler Rufe nach immer neuen Gesetzes- und Befugnisverschärfungen, egal ob im Strafgesetzbuch oder dem Thüringer Polizeiaufgabengesetz, genau hinzuschauen und eine ehrliche Bestandsaufnahme durchzuführen“, so der Abgeordnete.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Die Kleine Anfrage samt Antwort finden Sie unter folgendem Link:</u></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/107954/8_3562_straftaten_gegen_polizeibeamtinnen_und_beamte_in_thueringen_im_jahr_2025" target="_blank" rel="noreferrer">parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/107954/8_3562_straftaten_gegen_polizeibeamtinnen_und_beamte_in_thueringen_im_jahr_2025</a></u></p>]]></content:encoded>
                <category>Ronald Hande</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Inneres</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/lv/galerie/2026/sp/Polizeiverletzungen-01.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78210</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 12:33:02 +0200</pubDate>
                <title>Gesunde Ernährung statt Zuckersteuer</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/gesunde-ernaehrung-statt-zuckersteuer/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>In Thüringen erhält Berichten zufolge fast jede achte Person die Diagnose Adipositas, auch chronische Fettleibigkeit genannt. Zentral für die Vorbeugung, aber auch nach entsprechender Diagnose, ist eine gesunde Ernährung. Diese verstärkt zu fördern, müsse das Ziel sein, so Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Güngör fordert deshalb einen besseren Zugang zu gesunder Ernährung: „Ungesundes Essen, wie hochverarbeitete Lebensmittel und zuckerhaltige Softdrinks, wird viel konsumiert – das liegt auch an den Zugangsmöglichkeiten. Wenn das frische Gemüse ein oder zwei Euro teurer ist als ein Fertiggericht, dann ist der Griff nach der hochverarbeiteten Speise schneller getan, weil schlicht das Geld für die gesunden Lebensmittel nicht ausreicht. Wie und was wir kostengünstig oder gar kostenlos zur Verfügung stellen müssen, um eine gesunde Ernährungsweise zu ermöglichen, gilt es deshalb in den Fokus zu rücken. Kostenfreies Leitungswasser in Gaststätten, öffentlich zugängliche kostenlose Wasserversorgungsmaßnahmen wie mehr Trinkbrunnen, aber auch der Kampf gegen Armut, damit der Erwerb von frischem Obst und Gemüse nicht am Geldbeutel scheitert, sind beispielsweise wichtige Maßnahmen, um allen eine bewusste und gesunde Ernährung zu ermöglichen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Thüringen erhält Berichten zufolge fast jede achte Person die Diagnose Adipositas, auch chronische Fettleibigkeit genannt. Zentral für die Vorbeugung, aber auch nach entsprechender Diagnose, ist eine gesunde Ernährung. Diese verstärkt zu fördern, müsse das Ziel sein, so Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Güngör fordert deshalb einen besseren Zugang zu gesunder Ernährung: „Ungesundes Essen, wie hochverarbeitete Lebensmittel und zuckerhaltige Softdrinks, wird viel konsumiert – das liegt auch an den Zugangsmöglichkeiten. Wenn das frische Gemüse ein oder zwei Euro teurer ist als ein Fertiggericht, dann ist der Griff nach der hochverarbeiteten Speise schneller getan, weil schlicht das Geld für die gesunden Lebensmittel nicht ausreicht. Wie und was wir kostengünstig oder gar kostenlos zur Verfügung stellen müssen, um eine gesunde Ernährungsweise zu ermöglichen, gilt es deshalb in den Fokus zu rücken. Kostenfreies Leitungswasser in Gaststätten, öffentlich zugängliche kostenlose Wasserversorgungsmaßnahmen wie mehr Trinkbrunnen, aber auch der Kampf gegen Armut, damit der Erwerb von frischem Obst und Gemüse nicht am Geldbeutel scheitert, sind beispielsweise wichtige Maßnahmen, um allen eine bewusste und gesunde Ernährung zu ermöglichen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Derweil plant die Bundesregierung mithilfe einer Zuckersteuer ab 2028 den Konsum von zuckerhaltigen Getränken zu reduzieren. Güngör hält dies für den falschen Ansatz: „Eine allgemeine Zuckersteuer, wie sie die Bundesregierung plant, wälzt die Verantwortung auf die Verbraucher*innen ab, blendet soziale Ungleichheiten aus und ignoriert dabei obendrein auch den Bedarf nach einem besseren Aufbau von Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung. Denn auch die Fähigkeit des Einzelnen, sich bewusst gesund ernähren zu können, gilt es zu stärken. Dieses Wissen müssen wir bereits in jungen Jahren vermitteln – in Schulen und Kitas. Hierzu sind wir bereits als Fraktion aktiv: Eine parlamentarische Initiative unserer Fraktion zur Stärkung der Gesundheitskompetenz wird zurzeit im zuständigen Fachausschuss beraten.“&nbsp;</p>
<p>Abschließend weist Güngör darauf hin, dabei auch einen Blick auf die Lebensmittelindustrie zu richten: „Unternehmen, die Fertiglebensmittel herstellen, müssen mehr in die Verantwortung genommen werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Gesundheit</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/0/9/csm_portrait-banner-2026-guengoer1_e84b8919ba.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78204</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Aug 2026 09:38:29 +0200</pubDate>
                <title>Lösung für BAföG muss her</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/loesung-fuer-bafoeg-muss-her/</link>
                <author>Christian Schaft</author>
                <description>Angesichts der angekündigten BAföG-Reform auf Bundesebene und den noch immer langen Wartezeiten in Thüringen erklärt Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender und hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die angekündigten Veränderungen im BAföG-Gesetz sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Es braucht eine BAföG-Reform, die elternunabhängig ausgezahlt und das gesamte Verfahren vereinfacht. Wer immer über Entbürokratisierung redet – wie die CDU – muss sich an Taten messen lassen. Ein ‚Grünes Herz‘ füllt keine Geldbeutel, damit junge Menschen sich ein Studium leisten können.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angesichts der angekündigten BAföG-Reform auf Bundesebene und den noch immer langen Wartezeiten in Thüringen erklärt Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender und hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die angekündigten Veränderungen im BAföG-Gesetz sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Es braucht eine BAföG-Reform, die elternunabhängig ausgezahlt und das gesamte Verfahren vereinfacht. Wer immer über Entbürokratisierung redet – wie die CDU – muss sich an Taten messen lassen. Ein ‚Grünes Herz‘ füllt keine Geldbeutel, damit junge Menschen sich ein Studium leisten können.“</strong><br><br>Mit Blick auf das Ende der Sommerpause im Landtag kündigt Schaft an: „Wir werden die BAföG-Situation der Studierenden in Thüringen erneut auf die Tagesordnung setzen. Die bisherigen Maßnahmen haben nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Auch die kürzlich angekündigten Abschlagszahlungen, wie von uns gefordert, helfen den Studierenden nur kurzfristig. Die Landesregierung hat zwar Maßnahmen ergriffen, diese reichen aber bei Weitem nicht aus, um das Problem ansatzweise in den Griff zu kriegen.“<br><br>Die Bundesregierung hat angekündigt, noch in diesem Jahr eine BAföG-Reform zu verabschieden. Die KMK, Sozialverbände, Gewerkschaften und studentische Initiativen wie der „freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.“ protestierten für eine umfassende Novellierung des Gesetzes. Auch eine Petition „BAföG oder Abbruch“ im Thüringer Landtag vom August 2025 brachte keinen nennenswerten Erfolg für die Studierenden. Christian Schaft fasst zusammen: „Es geht ausdrücklich nicht darum, die Verantwortung dieser Situation auf die Studierenden der IU zu schieben oder den Sachbearbeiter*innen im BAföG-Amt Vorwürfe zu machen. Die Herausforderung muss mit Bundeshilfe und solidarisch gelöst werden und zwar so, dass Studierende zügig Verbesserung im Geldbeutel spüren und das Versprechen auf gleiche Bildungschancen für alle wieder Bestand hat.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Christian Schaft</category><category>Presse</category><category>Studierendenpolitik</category><category>Wissenschaft-Forschung</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/lv/galerie/2026/sp/Bafoeg-01.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78202</guid>
                <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 10:54:36 +0200</pubDate>
                <title>Kinderpornografie-Vorwürfe gegen Richter: Linke fordert umfassende Aufklärung</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/kinderpornografie-vorwuerfe-gegen-richter-linke-fordert-umfassende-aufklaerung/</link>
                <author>Ulrike Grosse-Röthig</author>
                <description>Zum Fall des wegen des Besitzes kinderpornografischen Materials angeklagten Richters sowie zu den unklaren Aussagen der Justizministerin fordern wir schnellstmöglich umfassende Aufarbeitung aller relevanten Details im Justizausschuss.


Ulrike Grosse-Röthig, justizpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, dazu: „Die Abscheulichkeit der Tat lässt keinen Raum für Unklarheiten. Wenn die Informationen über die Ermittlungen über Monate hinweg im Justizministerium bekannt waren, ohne daraus dienstliche Konsequenzen zu ziehen, wäre das ein Skandal, der nicht folgenlos bleiben kann.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Fall des wegen des Besitzes kinderpornografischen Materials angeklagten Richters sowie zu den unklaren Aussagen der Justizministerin fordern wir schnellstmöglich umfassende Aufarbeitung aller relevanten Details im Justizausschuss.</strong></p>
<p><br>Ulrike Grosse-Röthig, justizpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, dazu:&nbsp;„Die Abscheulichkeit der Tat lässt keinen Raum für Unklarheiten. Wenn die Informationen über die Ermittlungen über Monate hinweg im Justizministerium bekannt waren, ohne daraus dienstliche Konsequenzen zu ziehen, wäre das ein Skandal, der nicht folgenlos bleiben kann. Wie viele Fragen offen sind, zeigt sich auch darin, dass aktuell völlig unklar ist, warum die Diensträume des Richters nicht durchsucht wurden und ob damit Beweismaterial verschwinden konnte. Wir werden mit einem umfassenden Fragenkatalog im Justizausschuss nach Aufklärung suchen. Dem wird sich die Regierung stellen müssen. Die Justizministerin trägt die Verantwortung für ihr Haus, auch in diesem Fall, und muss sie nun im Rahmen der Aufklärung auch wahrnehmen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Ulrike Grosse-Röthig</category><category>Justiz</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_portrait-banner-2026-ugr3_3e1ef2e125.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78190</guid>
                <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 09:52:32 +0200</pubDate>
                <title>Gedenktag am 3. August: Thüringen muss Jesidinnen und Jesiden wirksam schützen</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/gedenktag-am-3-august-thueringen-muss-jesidinnen-und-jesiden-wirksam-schuetzen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Anlässlich des Gedenktags an den Genozid an den Jesid:innen am 3. August erklärt Katharina König-Preuss, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Ein glaubwürdiger Kampf gegen Islamismus erschöpft sich nicht in sicherheitspolitischen Forderungen. Er muss auch die Menschen schützen, die vor islamistischer Verfolgung geflohen sind. Wer Abschiebungen von Jesidinnen und Jesiden nach Syrien oder in den Irak vorantreibt, obwohl dort weiterhin enorme Gefahren drohen, sendet das falsche Signal. Wer Islamismus bekämpfen will, muss seine Opfer schützen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des Gedenktags an den Genozid an den Jesid:innen am 3. August erklärt Katharina König-Preuss, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Ein glaubwürdiger Kampf gegen Islamismus erschöpft sich nicht in sicherheitspolitischen Forderungen. Er muss auch die Menschen schützen, die vor islamistischer Verfolgung geflohen sind. Wer Abschiebungen von Jesidinnen und Jesiden nach Syrien oder in den Irak vorantreibt, obwohl dort weiterhin enorme Gefahren drohen, sendet das falsche Signal. Wer Islamismus bekämpfen will, muss seine Opfer schützen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zwölf Jahre nach Beginn des Völkermords durch die Terrororganisation ‘Islamischer Staat‘ sind Jesidinnen und Jesiden noch immer nicht in Sicherheit. Im Irak bestehen weiterhin erhebliche Gefahren, viele Überlebende können bis heute nicht in ihre Heimat zurückkehren. Auch aus Syrien werden unter der Herrschaft der islamistischen De-facto-Regierung weiterhin Übergriffe und Bedrohungen gegen religiöse Minderheiten gemeldet. Umso problematischer ist es, dass auch die Thüringer Landesregierung Abschiebungen nach Syrien und in den Irak befürwortet. Jesidinnen und Jesiden brauchen weiterhin Schutz. Statt Abschiebungen braucht es sichere Aufnahmewege, Schutz vor Rückführungen und ein dauerhaftes Bleiberecht“.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 3. August 2014 überfiel die Terrororganisation „Islamischer Staat“ das Siedlungsgebiet der Jesid:innen im Sindschar-Gebirge im Nordirak. Tausende Männer wurden ermordet, Frauen und Kinder verschleppt, versklavt und schwersten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Bis heute gelten rund 3.000 Menschen als vermisst. Der Deutsche Bundestag hat die Verbrechen als Genozid anerkannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König-Preuss kritisiert, dass aus der Anerkennung des Völkermords bis heute keine ausreichenden rechtlichen Konsequenzen gezogen wurden: „Trotz der Anerkennung des Genozids gibt es bis heute weder einen kollektiven Schutzstatus noch ein dauerhaftes Bleiberecht für betroffene Jesidinnen und Jesiden. Die Bundesregierung und auch Landesregierungen wie Thüringen unterstützen stattdessen Abschiebungen nach Syrien und in den Irak. Das halte ich angesichts der fortbestehenden Gefährdung für unverantwortlich.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete fordert die Thüringer Landesregierung deshalb erneut auf, sich im Bundesrat und gegenüber der Bundesregierung für einen bundesweiten Abschiebestopp nach Syrien und in den Irak einzusetzen, soweit Jesidinnen und Jesiden betroffen sind. Zugleich müsse die besondere Situation der Überlebenden des Genozids endlich angemessen im Asyl- und Aufenthaltsrecht berücksichtigt werden: „Gerade Frauen und Mädchen waren und sind in besonderem Maße von geschlechtsspezifischer Gewalt, Versklavung und den Verbrechen islamistischer Gruppen betroffen. Dieser besonderen Schutzbedürftigkeit muss auch das Aufenthaltsrecht Rechnung tragen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete verweist zudem auf eine aus ihrer Sicht gravierende Lücke im deutschen Asylrecht: „Die Zugehörigkeit zur jesidischen Religionsgemeinschaft wird trotz der anhaltenden Gefährdung bis heute nicht grundsätzlich als Gruppenverfolgung anerkannt. Das steht im Widerspruch zur Anerkennung des Genozids und stellt ein erhebliches Versäumnis des deutschen Asyl- und Aufenthaltsrechts dar.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abschließend kritisiert König-Preuss die weitere Verschärfung der europäischen Asylpolitik:</p>
<p>„Mit dem Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) drohen Schutzsuchende künftig noch stärker entrechtet und schneller abgeschoben zu werden. Gerade die Geschichte der Jesidinnen und Jesiden zeigt, dass Europa seiner humanitären Verantwortung gerecht werden muss. Erinnerung an den Genozid darf nicht folgenlos bleiben – sie muss sich in einem wirksamen Schutz der Überlebenden und ihrer Angehörigen ausdrücken.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Asyl-Migration</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_portrait-banner-2026-kkp2_897d5b9a6d.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78189</guid>
                <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 09:47:37 +0200</pubDate>
                <title>Gedenken heißt Verpflichtung: Antiziganismus konsequent bekämpfen</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/gedenken-heisst-verpflichtung-antiziganismus-konsequent-bekaempfen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Anlässlich des Europäischen Gedenktags an den Genozid an den Sinti und Roma am 2. August erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus, Antirassismus und Migration der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Antiziganismus ist eine bis heute weit verbreitete, historisch und gesellschaftlich tief verwurzelte sowie häufig verharmloste Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Er zeigt sich nicht nur in Vorurteilen und Klischees, sondern wirkt auch in staatlichen und öffentlichen Strukturen fort. Betroffene erleben Benachteiligungen etwa bei Behördengängen, im Bildungssystem oder auch auf dem Wohnungsmarkt. Antiziganistische Vorurteile sind in vielen gesellschaftlichen Bereichen noch immer erschreckend akzeptiert und bleiben häufig unwidersprochen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anlässlich des Europäischen Gedenktags an den Genozid an den Sinti und Roma am 2. August erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus, Antirassismus und Migration der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Antiziganismus ist eine bis heute weit verbreitete, historisch und gesellschaftlich tief verwurzelte sowie häufig verharmloste Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Er zeigt sich nicht nur in Vorurteilen und Klischees, sondern wirkt auch in staatlichen und öffentlichen Strukturen fort. Betroffene erleben Benachteiligungen etwa bei Behördengängen, im Bildungssystem oder auch auf dem Wohnungsmarkt. Antiziganistische Vorurteile sind in vielen gesellschaftlichen Bereichen noch immer erschreckend akzeptiert und bleiben häufig unwidersprochen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dass Handlungsbedarf besteht, zeigen auch die aktuellen Zahlen der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA): Für das Jahr 2025 wurden bundesweit 2.076 antiziganistische Vorfälle dokumentiert, eine Steigerung um rund 25 Prozent zum Vorjahr. Die häufigsten Fälle waren verbale und nonverbale Herabwürdigungen sowie stereotype Zuschreibungen.&nbsp;<br>Es folgten Diskriminierungen durch Behörden, Verwaltungen und die Polizei. Erfasst wurden zudem Bedrohungen, Sachbeschädigungen und körperliche Angriffe. Besonders alarmierend ist, dass immer wieder Kinder und Jugendliche von antiziganistischen Anfeindungen betroffen sind. Diese Entwicklung macht deutlich: Antiziganismus ist kein Randphänomen, sondern alltägliche gesellschaftliche Realität, so zum Beispiel auch bei der Wohnungssuche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 ermordete die SS im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau mehr als 4.300 Sinti:zze und Rom:nja. Der jährliche Gedenktag erinnert an dieses Verbrechen und mahnt zur Verantwortung im Heute. Insgesamt fielen dem nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma in Europa nach Schätzungen aus der Wissenschaft mindestens 220.000 bis zu 500.000 Menschen zum Opfer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Wir gedenken der Sinti:zze und Rom:nja, die im nationalsozialistischen Deutschland und in den von Deutschland besetzten Gebieten Europas entrechtet, verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Die Erinnerung an diese Verbrechen wachzuhalten, bleibt eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Der Schutz von Sinti:zze und Rom:nja und der entschlossene Kampf gegen Diskriminierung müssen in Thüringen Priorität haben“, betont König-Preuss. Die Abgeordnete kritisiert erneut die Entscheidung der CDU-BSW-SPD-Koalition, die unter der rot-rot-grünen Landesregierung eingerichtete Beauftragtenstelle gegen Antiziganismus ersatzlos abzuschaffen: „Wenn die Brombeer-Koalition ausgerechnet an einer so wichtigen Stelle spart, muss sie zumindest sicherstellen, dass die Antidiskriminierungsstelle des Landes dem Thema Antiziganismus besondere Aufmerksamkeit widmet und Betroffene wirksam unterstützt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gerade Thüringen trägt eine besondere historische Verantwortung. Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurden auch im Konzentrationslager Buchenwald und seinen Außenlagern rund 3.500 Sinti:zze und Rom:nja inhaftiert. Mindestens 400 von ihnen wurden dort ermordet, viele weitere in Vernichtungslager deportiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Es ist richtig und notwendig, am 2. August der Opfer des Genozids zu gedenken. Doch Gedenken allein genügt nicht. Wer die Erinnerung ernst nimmt, muss auch entsprechend im Heute handeln und Verantwortung übernehmen. „Dieser Tag mahnt uns, dass die Ideologie, die diesen Massenmord möglich machte, nicht überwunden ist. Es ist unsere Aufgabe, wachsam zu bleiben und jede Form des Antiziganismus entschieden zu bekämpfen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/b/5/csm_portrait-banner-2026-kkp3_7423a34f7f.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78188</guid>
                <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 09:42:22 +0200</pubDate>
                <title>Landesregierung bei Entbürokratisierung gescheitert</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/landesregierung-bei-entbuerokratisierung-gescheitert/</link>
                <author>Sascha Bilay</author>
                <description>„Die Landesregierung ist mit ihrem Versuch der Entbürokratisierung schon im ersten Jahr gescheitert. Zwar bemüht sie sich auf den ersten Blick, den Anschein einer schlanken Verwaltung zu wahren – ein genauer Blick hinter die Kulissen offenbart jedoch das Gegenteil. So wurde beispielsweise das kommunale Kreditprogramm an die landeseigene Aufbaubank ausgelagert, wofür zusätzliches Personal eingestellt werden musste“, kritisiert Sascha Bilay, Sprecher für Kommunalpolitik und Verwaltungsmodernisierung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Landesregierung ist mit ihrem Versuch der Entbürokratisierung schon im ersten Jahr gescheitert. Zwar bemüht sie sich auf den ersten Blick, den Anschein einer schlanken Verwaltung zu wahren – ein genauer Blick hinter die Kulissen offenbart jedoch das Gegenteil. So wurde beispielsweise das kommunale Kreditprogramm an die landeseigene Aufbaubank ausgelagert, wofür zusätzliches Personal eingestellt werden musste“, kritisiert Sascha Bilay, Sprecher für Kommunalpolitik und Verwaltungsmodernisierung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Verwaltungsexperte beschäftigt sich intensiv mit dem von der Landesregierung aufgelegten kommunalen Kreditprogramm. Damit können die Gemeinden, Städte und Landkreise insgesamt 1 Milliarde Euro als Kredit erhalten, um notwendige Investitionen zu finanzieren. Das Land werde ab 2029 die Kredite mit Zinsen zurückzahlen. Die Linke hatte dieses Programm als extrem teuer bezeichnet, weil zusätzlich 500 Millionen Euro an Zinsen zu zahlen sind. Nun musste die Landesregierung auf Nachfrage von Bilay öffentlich erklären, dass für die Abwicklung dieses Programmes bei der Thüringer Aufbaubank 32 neue Stellen geschaffen werden mussten. „Der zusätzliche Personalbedarf der Aufbaubank ist nicht zum Nulltarif zu haben. Die Personalkosten wird die staatliche Bank dem Land in Rechnung stellen. Wie viel das letztlich die Thüringer Steuerzahler*innen kosten wird, ist noch völlig unklar“, ordnet Bilay ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach Einschätzung Bilays würden die tatsächlichen Folgewirkungen dieser Politik erst in ein paar Jahren sichtbar, wenn die ersten Kostenberechnungen schwarz auf weiß vorliegen. Dann sei es jedoch zu spät, noch rechtzeitig gegenzulenken. „Diese Regierung steuert das Land ohne Kompass in die Zukunft. Sie hat keine Vorstellungen davon, wohin sich Thüringen in den kommenden Jahren entwickeln soll. Stattdessen versucht man, sich über den Tag zu retten. Das ist unverantwortlich gegenüber den Menschen im Lande“, fasst der Abgeordnete zusammen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Sascha Bilay</category><category>Kommunales</category><category>Presse</category><category>Verwaltung</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_portrait-banner-2026-bilay3_d68aac4948.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78184</guid>
                <pubDate>Mon, 03 Aug 2026 09:35:17 +0200</pubDate>
                <title>Verfassungsschutzskandal in Thüringen: Geheimdienst bedrängt zivilgesellschaftlich engagierte Frau, Linke fordert Aufklärung</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/verfassungsschutzskandal-in-thueringen-geheimdienst-bedraengt-zivilgesellschaftlich-engagierte-frau-linke-fordert-aufklaerung/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Zum Bericht der Ostthüringer Zeitung vom 30. Juli 2026 über einen mutmaßlichen Anwerbeversuch des Thüringer Verfassungsschutzes erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Wenn sich die Schilderungen bestätigen, handelt es sich um einen handfesten Verfassungsschutzskandal. Eine junge Notfallsanitäterin, die sich humanitär und zivilgesellschaftlich engagiert und sich erkennbar nichts hat zuschulden kommen lassen, wird zweimal an ihrer Privatadresse von einem mutmaßlichen Thüringer Geheimdienstmitarbeiter aufgesucht und mit einem vorbereiteten Fragenkatalog konfrontiert. Das ist übergriffig, einschüchternd und nach dem bisher öffentlich bekannten Sachverhalt durch keinerlei nachvollziehbare Tatsachengrundlage gedeckt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Bericht der Ostthüringer Zeitung vom 30. Juli 2026 über einen mutmaßlichen Anwerbeversuch des Thüringer Verfassungsschutzes erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Wenn sich die Schilderungen bestätigen, handelt es sich um einen handfesten Verfassungsschutzskandal. Eine junge Notfallsanitäterin, die sich humanitär und zivilgesellschaftlich engagiert und sich erkennbar nichts hat zuschulden kommen lassen, wird zweimal an ihrer Privatadresse von einem mutmaßlichen Thüringer Geheimdienstmitarbeiter aufgesucht und mit einem vorbereiteten Fragenkatalog konfrontiert. Das ist übergriffig, einschüchternd und nach dem bisher öffentlich bekannten Sachverhalt durch keinerlei nachvollziehbare Tatsachengrundlage gedeckt.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Wer Menschen wegen einer humanitären Reise nach Nordostsyrien, öffentlicher Reiseberichte oder antifaschistischen Engagements ins Visier nimmt, schützt nicht die Verfassung, sondern greift in Grundrechte und demokratisches Engagement ein. Solche Ansprachen erzeugen eine massive Einschüchterungswirkung: Betroffene sollen den Eindruck bekommen, legales politisches und humanitäres Handeln könne sie jederzeit zum Ziel geheimdienstlicher Ausforschung oder eines Anwerbeversuchs machen. Die Skandalbehörde Verfassungsschutz Thüringen knüpft damit an eine lange Geschichte aus V-Leute-Affären, gescheiterter Kontrolle, Bespitzelungsversuchen und Angriffen auf zivilgesellschaftlich Engagierte an", so die Abgeordnete.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>König-Preuss kündigt an, die Recherchen der Ostthüringer Zeitung zum Anlass zu nehmen, den Vorgang parlamentarisch aufzuarbeiten. Dazu wurde heute eine Kleine Anfrage an die Landesregierung beim Thüringer Landtag eingereicht: „Dieser Vorgang gehört lückenlos aufgeklärt. Unter demselben mutmaßlichen Tarnnamen fanden bereits vor 14 Jahren in Thüringen Anwerbeversuche des Geheimdienstes statt, um Menschen aus zivilgesellschaftlich engagierten und linken Zusammenhängen als bezahlte Spitzel, unter anderem so genannte V-Leute, zu gewinnen und deren Umfeld auszuforschen. Wir wollen wissen, wer diesen Einsatz angeordnet hat, weshalb eine unbescholtene, humanitär und zivilgesellschaftlich engagierte Frau ins Visier des Geheimdienstes geriet, welche Daten über sie gesammelt wurden, ob das Amt erneut versucht hat, Menschen aus ihrem politischen und persönlichen Umfeld auszuforschen und ob dabei die gesetzlichen Grenzen, insbesondere die Pflicht zur Verhältnismäßigkeit und der Hinweis auf die Freiwilligkeit, eingehalten wurden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete kritisiert, dass die Brombeer-Regierung die unter Rot-Rot-Grün geltende, bewusst enge Begrenzung des V-Personen-Einsatzes auf begründete Ausnahmefälle mit tatsächlichem Bezug zur Terrorismusbekämpfung aufgegeben hat und der Geheimdienst nun offenbar wieder in alte Muster zurückfällt: "Diese Regelung war eine sinnvolle Konsequenz aus der langen Liste der Thüringer Verfassungsschutzskandale, weil sie geheimdienstliche Anwerbungen auf besonders schwerwiegende Gefahrenlagen beschränkte und damit einen wichtigen Schutz vor ausufernder Quellenwerbung bot. Wie sich jetzt zeigt, war dieser Schutz keineswegs theoretisch: Kaum ist die Begrenzung entfallen, geraten offenbar wieder unbescholtene und zivilgesellschaftlich engagierte Menschen ins Visier des Geheimdienstes“.</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category><category>Verfassung</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_portrait-banner-2026-kkp2_897d5b9a6d.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78181</guid>
                <pubDate>Sat, 01 Aug 2026 08:11:00 +0200</pubDate>
                <title>Katja Maurer: „Hände weg vom Wohngeld!“</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/katja-maurer-haende-weg-vom-wohngeld/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>„Angesichts eines zunehmenden Mangels an bezahlbarem Wohnraum, steigender Mieten und Nebenkosten sowie gleichzeitig zunehmender Probleme auf dem Arbeitsmarkt wird das Wohngeld für immer mehr Menschen – auch in Thüringen – leider immer wichtiger als soziale Unterstützungsleistung. Deshalb: Hände weg vom Wohngeld! Die von der Bundesregierung betriebenen Kürzungspläne beim Wohngeld müssen gestoppt werden, es ist eine soziale Katastrophe, wenn bis zu 30 Prozent der Berechtigten ihre Leistungen verlieren würden und die Menschen im Leistungsbezug deutliche Kürzungen hinnehmen müssen“, so Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Angesichts eines zunehmenden Mangels an bezahlbarem Wohnraum, steigender Mieten und Nebenkosten sowie gleichzeitig zunehmender Probleme auf dem Arbeitsmarkt wird das Wohngeld für immer mehr Menschen – auch in Thüringen – leider immer wichtiger als soziale Unterstützungsleistung. Deshalb: Hände weg vom Wohngeld! Die von der Bundesregierung betriebenen Kürzungspläne beim Wohngeld müssen gestoppt werden, es ist eine soziale Katastrophe, wenn bis zu 30 Prozent der Berechtigten ihre Leistungen verlieren würden und die Menschen im Leistungsbezug deutliche Kürzungen hinnehmen müssen“, so Katja Maurer, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete verweist auch auf aktuelle Antworten der Landesregierung auf eine Anfrage: Nach Auskünften der Landesregierung bezogen im Jahr 2025 rund 56.500 Haushalte in Thüringen Wohngeld, darunter auch zahlreiche Mehrpersonenhaushalte – dementsprechend sind deutlich über 100.000 Personen in Thüringen auf diese Unterstützung angewiesen. „Das zeigt: Die Wohnungs- und Mietensituation in Thüringen muss dringend verbessert werden. Solange Wohnkosten einen Großteil des Einkommens von Menschen auffressen, braucht es Mechanismen wie das Wohngeld. Die Antworten der Landesregierung belegen, dass wir mit unserem Gesetzentwurf zum sozialen Wohnen in Thüringen auf dem notwendigen und richtigen Lösungsweg sind. Wir hoffen deshalb auf eine positive weitere Beratung im Landtag“, unterstreicht Maurer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Blick auf die weiteren Ergebnisse der Anfrage zeigt sich die Linke-Abgeordnete auch besorgt über die im Durchschnitt lange Bearbeitungszeit von Anträgen in Thüringen. „Menschen in heiklen (Wohn-)Situationen können und dürfen nicht so lange warten müssen“, moniert Maurer und fordert mehr Personal für die Bearbeitung und die Nutzung rechtlicher Ermessensspielräume bei Wohngeldentscheidungen zugunsten von Antragstellenden – bei allem Verständnis dafür, dass die Personalsituation und die Personalgewinnung für die Kommunen nicht einfach ist. Man sollte auch prüfen, so die Sozialpolitikerin, „ob es nicht möglich ist, aus anderen Bereichen – auch der Landesverwaltung – den Kommunen Unterstützungspersonal zur Verfügung zu stellen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Katja Maurer abschließend: „Wir werden als Fraktion die Entwicklungen im Bereich Wohngeld kritisch im Auge behalten und diese weiterhin auch im Landtag zum Thema machen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Antwort auf die Kleine Anfrage zum Thema Wohngeldbezug in Thüringen im Jahr 2025:</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/lib/pdfjs/web/viewer.html?locale=de-DE&amp;file=https%3A%2F%2Fparldok.thltcloud.de%2Fparldok%2Fdokument%2F108553%2F8_3908_wohngeldbezug_in_thueringen_im_jahr_2025#pagemode=none" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/lib/pdfjs/web/viewer.html?locale=de-DE&amp;file=https%3A%2F%2Fparldok.thltcloud.de%2Fparldok%2Fdokument%2F108553%2F8_3908_wohngeldbezug_in_thueringen_im_jahr_2025#pagemode=none</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Presse</category><category>Soziales</category><category>Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_sp-km-haendeweg-vomwohngeld-slides02_01_faaff79a20.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78182</guid>
                <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 12:15:23 +0200</pubDate>
                <title>Es braucht Konzept zum Umgang mit rechten Strukturen</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/es-braucht-konzept-zum-umgang-mit-rechten-strukturen/</link>
                <author>Katharina König-Preuss</author>
                <description>Zu Antworten auf Kleine Anfragen im Phänomenbereich der „Politisch motivierten Kriminalität (PMK)-rechts“ erklärt die Abgeordnete Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die Gesamtzahl der registrierten Straftaten im Bereich PMK Rechts im Jahr 2025 sind zwar im Vergleich zum Mehrfach-Wahljahr 2024 um 15 % gesunken, aber mit einer Steigerung von insgesamt 32% deutlich höher als 2023. Sie sind mit 2.414 Straftaten, und damit mehr als 6 Straftaten pro Tag, weiterhin sehr hoch. Um 32 % gestiegen sind außerdem die gefährlichen Körperverletzungen im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024. Die Zunahme schwerster Gewalttaten von rechts ist eine direkte Folge der Verhetzung und Aufwiegelung durch die AfD. Diese Entwicklung ist ein Alarmzeichen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu Antworten auf Kleine Anfragen im Phänomenbereich der „Politisch motivierten Kriminalität (PMK)-rechts“ erklärt die Abgeordnete Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die Gesamtzahl der registrierten Straftaten im Bereich PMK Rechts im Jahr 2025 sind zwar im Vergleich zum Mehrfach-Wahljahr 2024 um 15 % gesunken, aber mit einer Steigerung von insgesamt 32% deutlich höher als 2023. Sie sind mit 2.414 Straftaten, und damit mehr als 6 Straftaten pro Tag, weiterhin sehr hoch. Um 32 % gestiegen sind außerdem die gefährlichen Körperverletzungen im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024. Die Zunahme schwerster Gewalttaten von rechts ist eine direkte Folge der Verhetzung und Aufwiegelung durch die AfD. Diese Entwicklung ist ein Alarmzeichen.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bezüglich der regionalen Verteilung ergänzt König-Preuss: „In sechs Landkreisen sind die Zahlen der PMK-Statistik 2025 im Bereich rechts sogar im Vergleich zu 2024 gestiegen. Das betrifft die Landkreise Weimarer Land (mit 20% Anstieg), Eichsfeld (13%), Nordhausen (12 %), Kyffhäuserkreis (7%), Ilm-Kreis (9%) und das Altenburger Land (2%). Die meisten Straftaten im Bereich PMK Rechts verzeichnen 2025 Erfurt (299), Weimar (213) und Gera (187).“</p>
<p>König-Preuss betont außerdem: „Bei den PMK-Zahlen ist zu beachten, dass viele rechte Straftaten nicht zur Anzeige gebracht werden und das Dunkelfeld dementsprechend sehr hoch ist. Das Kategoriesystem, das der Statistik zugrunde liegt, wird darüber hinaus seit vielen Jahren als unzulänglich kritisiert – insbesondere mit Blick auf die Praxis der Erfassung entsprechender Straftaten. Einige der Fälle im Bereich der Gewalttaten, die ihren Weg nicht in die PMK-Statistik finden, werden von der Thüringer Betroffenenberatungsstelle ezra erfasst. Im Jahr 2025 hat ezra 181 rechte, rassistische und antisemitische Angriffe in Thüringen registriert. Davon auch die meisten in Erfurt (35), gefolgt von Jena (22) und dem Altenburger Land (16).“</p>
<p>Vor diesem Hintergrund fordert die Abgeordnete: „Angesichts der hohen Zahl rechter Gewalttaten ist ein konsequentes Vorgehen gegen Rechts, wie wir es bereits in der Gesamtkonzeption vorgeschlagen haben, dringend geboten. Dazu gehört auch, antifaschistische Zivilgesellschaft nicht wie im Vorfeld des AfD-Bundesparteitages mit falschen Horrorszenarien der Rechten zu delegitimieren, sondern diese Zivilgesellschaft aktiv zu fördern und zu stärken.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katharina König-Preuss</category><category>Antifaschismus</category><category>Gesellschaft-Demokratie</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/lv/galerie/2026/sp/PMK-01.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78179</guid>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 12:31:47 +0200</pubDate>
                <title>CDU trägt Mitverantwortung für niedrige Renten im Osten</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/cdu-traegt-mitverantwortung-fuer-niedrige-renten-im-osten/</link>
                <author>Katja Maurer</author>
                <description>Zu den Renten-Forderungen der drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten an Kanzler Merz erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Katja Maurer: „Die Vorschläge der drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten wirken leider wie ein durchschaubares Wahlkampfmanöver, wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den Renten-Forderungen der drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten an Kanzler Merz erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Katja Maurer: „Die Vorschläge der drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten wirken leider wie ein durchschaubares Wahlkampfmanöver, wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.“</strong></p>
<p>„Es wird völlig außen vorgelassen, dass sie es sind, die mit ihrer Rentenpolitik diese Probleme geschaffen haben. Es war die CDU, die mit ihrer Billiglohnpolitik im Freistaat maßgeblich dazu beigetragen hat, dass heute viele Rentner*innen in Ostdeutschland niedrige Renten beziehen, von Altersarmut bedroht sind und noch Erwerbstätigen ein ähnliches Schicksal nach dem Renteneintritt bevorsteht“, so die Abgeordnete.</p>
<p>Deshalb reiche es nicht, einzelne Verschärfungen der Rente durch die Merz-Reformen abzulehnen. „Nicht nur die Rente darf im Fokus stehen, auch schon die Einkommen zu Erwerbszeiten bedürfen einer Erhöhung. Denn niedrige Löhne führen zu niedrigen Renten. Deshalb setzen wir uns konsequent für höhere Löhne und eine deutlich stärkere Tarifbindung ein. Um das Problem der Altersarmut wirksam anzugehen und eine sorgenfreie Rente zu ermöglichen, braucht es kurzfristig eine Anhebung des Rentenniveaus und langfristig eine Rentenkasse für alle, in die auch Politiker*innen, Ärzt*innen, Anwält*innen und Beamte einzahlen. Nur so schaffen wir eine Rente, die den Namen auch verdient“, erklärt Maurer abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Katja Maurer</category><category>Presse</category><category>Senioren-Rente</category><category>Soziales</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/d/0/csm_sp-km-cdu-mitschuld-renten-osten_01_95c52c19d4.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78177</guid>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 09:45:05 +0200</pubDate>
                <title>Land muss vietnamesische Auszubildende besser schützen</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/land-muss-vietnamesische-auszubildende-besser-schuetzen/</link>
                <author>Lena Saniye Güngör</author>
                <description>„Wer junge Menschen aus Vietnam für eine Ausbildung in Thüringen gewinnt, muss sicherstellen, dass die Ausbildung fair, die Unterkunft menschenwürdig und eine Beratung unabhängig ist“, erklärt Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, anlässlich der Auswertung zweier Antworten der Landesregierung zu vietnamesischen Auszubildenden in Thüringen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wer junge Menschen aus Vietnam für eine Ausbildung in Thüringen gewinnt, muss sicherstellen, dass die Ausbildung fair, die Unterkunft menschenwürdig und eine Beratung unabhängig ist“, erklärt Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, anlässlich der Auswertung zweier Antworten der Landesregierung zu vietnamesischen Auszubildenden in Thüringen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus den Antworten der Landesregierung geht hervor, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Auszubildenden mit vietnamesischer Staatsangehörigkeit in Thüringen gestiegen ist: von 498 im Jahr 2020 auf 1.091 im Jahr 2025. Auch die Zahl der Betriebe mit mindestens einer oder einem vietnamesischen Auszubildenden wuchs an: von 115 im Jahr 2019 auf 344 im Jahr 2024.</p>
<p>„Diese Entwicklung kann für junge Menschen, für Betriebe und für Thüringen eine Chance sein. Aber Chance heißt nicht ‚Augen zu und hoffen, dass es schon gutgeht‘. Gerade weil der Freistaat internationale Fachkräftegewinnung strategisch betreibt, braucht es eine Schutzarchitektur, die vor Ausbeutung, Schuldenabhängigkeit, schlechten Unterkünften und ausbildungsfremder Arbeit schützt“, so Güngör.</p>
<p>Güngör erkennt in den Antworten der Landesregierung konkrete Problemfälle mit umfänglicher Mängelliste: In den Jahren 2024 und 2025 gingen beim Thüringer Landesverwaltungsamt Beschwerden gegen zwei Träger der praktischen Ausbildung in der Pflege ein. Genannt wurden unter anderem Ausbeutung, unzulässiger Einbehalt der Ausbildungsvergütung, ausbildungsfremde Tätigkeiten, sittenwidrige Vertragsklauseln, mangelhafte Unterkünfte, fehlende Praxisanleitung sowie fehlende Möglichkeit adäquaten Spracherwerbs. 2025 wurde zwei Einrichtungen die Ausbildungseignung widerrufen. Außerdem wurden mindestens drei Strafanzeigen wegen Betrugs und Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit der Finanzierung der Ausbildung gestellt.</p>
<p>Dazu führt die Abgeordnete aus: „Das sind mehr als deutliche Warnsignale. Eine faire Fachkräftegewinnung schützt letztlich nicht nur die Auszubildenden. Sie schützt auch die Betriebe, die sauber ausbilden, und die Berufsschulen, die nicht allein gelassen werden dürfen. Schutz muss beginnen, bevor Abhängigkeit entsteht: Mit verbindlicher Gebührentransparenz, unabhängiger mehrsprachiger Beratung zu Arbeitsrecht, Aufenthaltsfragen, Ausbildungswechsel und sicherer Unterbringung.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kleinen Anfragen samt Antworten finden Sie unter folgenden Links:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/106175/8_2946_auszubildende_aus_vietnam_zahlen_missstaende_und_kontrollmechanismen_in_thueringen_teil_i" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/106175/8_2946_auszubildende_aus_vietnam_zahlen_missstaende_und_kontrollmechanismen_in_thueringen_teil_i</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/106010/8_2876_auszubildende_aus_vietnam_zahlen_missstaende_und_kontrollmechanismen_in_thueringen_teil_ii" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/106010/8_2876_auszubildende_aus_vietnam_zahlen_missstaende_und_kontrollmechanismen_in_thueringen_teil_ii</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Lena Saniye Güngör</category><category>Arbeit</category><category>Ausbildungspolitik</category><category>Presse</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/_processed_/6/0/csm_portrait-banner-2026-guengoer3_eebf16e971.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78175</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 11:00:10 +0200</pubDate>
                <title>Erneut große Hitze in Thüringen - Mehr Unterstützung für Kommunen beim Hitzeschutz nötig</title>
                <link>https://www.donatavogtschmidt.de/landtag/presse-fraktion/detail/news/erneut-grosse-hitze-in-thueringen-mehr-unterstuetzung-fuer-kommunen-beim-hitzeschutz-noetig/</link>
                <author>Jens Thomas</author>
                <description>Zur aktuellen Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes, der für Donnerstag erneut große Hitze in Thüringen erwartet, erklärt Jens Thomas, umwelt- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Kaum ist die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni vorbei, stehen Thüringen bereits die nächsten Hitzetage bevor. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Wetterdienstes, dass die menschengemachte Klimakrise die Wahrscheinlichkeit und Intensität solcher Extremhitze bereits heute deutlich erhöht. Hitzeschutz ist deshalb keine Zukunftsaufgabe mehr, sondern eine akute Herausforderung für Städte und Gemeinden.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur aktuellen Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes, der für Donnerstag erneut große Hitze in Thüringen erwartet, erklärt Jens Thomas, umwelt- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Kaum ist die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni vorbei, stehen Thüringen bereits die nächsten Hitzetage bevor. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Wetterdienstes, dass die menschengemachte Klimakrise die Wahrscheinlichkeit und Intensität solcher Extremhitze bereits heute deutlich erhöht. Hitzeschutz ist deshalb keine Zukunftsaufgabe mehr, sondern eine akute Herausforderung für Städte und Gemeinden.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Gerade dicht bebaute Orte leiden besonders unter versiegelten Flächen, fehlendem Schatten und zunehmender Aufheizung. Deshalb brauchen die Kommunen mehr Unterstützung für Entsiegelung, Begrünung, Trinkbrunnen, Regenwasserrückhalt sowie Hitzeaktionspläne. Das schützt die Gesundheit der Menschen und macht unsere Städte lebenswerter. Umso unverständlicher ist das Verhalten der Landesregierung. Sie räumt in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage selbst ein, dass in den vergangenen Jahren Förderanträge der Kommunen für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in Höhe von rund 15 Millionen Euro wegen fehlender Mittel nicht bewilligt werden konnten und weiterhin ein hoher Investitionsbedarf besteht. Dennoch will sie das erfolgreiche Förderprogramm KlimaInvest nicht fortführen“, gibt der Abgeordnete zu bedenken.</p>
<p>Jens Thomas fordert weiterhin: „Die Linke hat im aktuellen Landeshaushalt zusätzlich drei Millionen Euro für kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen durchgesetzt, doch bis heute befindet sich deren Verwendung nach Aussage der Landesregierung lediglich 'in Prüfung'. Die Mittel müssen endlich bei den Kommunen ankommen. Wer angesichts immer häufigerer Hitzewellen notwendige Hilfen aufschiebt, handelt unverantwortlich.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Jens Thomas</category><category>Presse</category><category>Umwelt</category>
                <enclosure url="https://www.donatavogtschmidt.de/fileadmin/lv/galerie/2026/sp/Hitzeschutz-01.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


        </channel>
    </rss>


