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Erneut große Hitze in Thüringen - Mehr Unterstützung für Kommunen beim Hitzeschutz nötig

Jens Thomas

Zur aktuellen Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes, der für Donnerstag erneut große Hitze in Thüringen erwartet, erklärt Jens Thomas, umwelt- und klimapolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Kaum ist die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni vorbei, stehen Thüringen bereits die nächsten Hitzetage bevor. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Wetterdienstes, dass die menschengemachte Klimakrise die Wahrscheinlichkeit und Intensität solcher Extremhitze bereits heute deutlich erhöht. Hitzeschutz ist deshalb keine Zukunftsaufgabe mehr, sondern eine akute Herausforderung für Städte und Gemeinden.“

 

„Gerade dicht bebaute Orte leiden besonders unter versiegelten Flächen, fehlendem Schatten und zunehmender Aufheizung. Deshalb brauchen die Kommunen mehr Unterstützung für Entsiegelung, Begrünung, Trinkbrunnen, Regenwasserrückhalt sowie Hitzeaktionspläne. Das schützt die Gesundheit der Menschen und macht unsere Städte lebenswerter. Umso unverständlicher ist das Verhalten der Landesregierung. Sie räumt in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage selbst ein, dass in den vergangenen Jahren Förderanträge der Kommunen für Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in Höhe von rund 15 Millionen Euro wegen fehlender Mittel nicht bewilligt werden konnten und weiterhin ein hoher Investitionsbedarf besteht. Dennoch will sie das erfolgreiche Förderprogramm KlimaInvest nicht fortführen“, gibt der Abgeordnete zu bedenken.

Jens Thomas fordert weiterhin: „Die Linke hat im aktuellen Landeshaushalt zusätzlich drei Millionen Euro für kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen durchgesetzt, doch bis heute befindet sich deren Verwendung nach Aussage der Landesregierung lediglich 'in Prüfung'. Die Mittel müssen endlich bei den Kommunen ankommen. Wer angesichts immer häufigerer Hitzewellen notwendige Hilfen aufschiebt, handelt unverantwortlich.“

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