Verteidigungspolitik
Meine Arbeit im Verteidigungsausschuss folgt einer einfachen Idee: Sicherheit darf nicht länger militärisch gedacht werden, sondern muss am Leben der Menschen ansetzen.
Statt Milliarden in neue Waffensysteme zu investieren, setze ich mich für Diplomatie, internationale Zusammenarbeit und starke gesellschaftliche Strukturen ein. Frieden entsteht nicht durch Aufrüstung, sondern durch Vertrauen, Austausch und Solidarität – nach außen wie im Inneren.
Besonders wichtig ist mir die Frage, wie Digitalisierung und Verteidigung zusammenhängen.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Militär erfordert dringend klare Grenzen: Systeme, die über Leben und Tod entscheiden, lehne ich entschieden ab – deswegen kämpfe ich gegen vollautonome Waffen und für klare internationale Regeln.
Auch hybride Bedrohungen wie Schattenflotten, Cyberangriffe oder Desinformation zeigen, dass Kriege längst nicht mehr nur auf dem Schlachtfeld geführt werden.
Besonders im Blick habe ich dabei den Schutz kritischer Infrastruktur. Strom- und Wasserversorgung, digitale Kommunikationssysteme oder Gesundheitseinrichtungen müssen widerstandsfähig sein – nicht nur im Krisenfall, sondern dauerhaft.
Hierfür braucht es klare politische Prioritäten, die den Alltag der Menschen absichern, anstatt Milliarden in neue Rüstungsgüter zu stecken.
Meine Vision ist eine Politik, die Geld nicht in Panzer und Raketen steckt, sondern in Frieden, Bildung, soziale Gerechtigkeit und eine ökologische Zukunft.
Rüstungskonversion, Abrüstung und strenge Exportkontrollen sind für mich Schritte in eine Welt, in der Sicherheit nicht durch Waffen, sondern durch Menschlichkeit garantiert wird.
„Die Antwort der Bundesregierung auf meine Anfrage zur russischen Schattenflotte zeigt vor allem eines: fehlenden Überblick und wenig Handlungsbereitschaft“, kritisiert Donata Vogtschmidt. „Statt konkrete Informationen zu liefern, versteckt man sich hinter der Behauptung, es gebe keine allgemeingültige Definition von ‚Schattenflotte‘ – dabei nutzt die Bundesregierung diesen Begriff selbst; Kanzler Merz sprach sogar von der ‚physische[n] Zerstörung vieler Daten- und Unterseekabel offenbar auch durch die sogenannte Schattenflotte‘.“ Im Kontext dieser Aussage erscheint es umso erstaunlicher, dass die Bundesregierung einräumt, weder eine vollständige Übersicht über die Aktivitäten der Schattenflotte in deutschen Hoheitsgewässern zu haben, noch deren mögliche Gefahren - sei es die Umgehung von… Weiterlesen

